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Fake-Forschung - Abgase unschädlich?

Mit zweifelhaften Zielen haben namhafte Automobilhersteller Studien zu der Wirkung von Autoabgasen auf Affen und Menschen in Auftrag gegeben. Einige Details findet man hier im Link.

Lassen wir uns / läßt sich unsere Politik von solchen "Forschungsergebnissen" in die Irre führen?

In die gleiche Kerbe: Seit 2010 gelten Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid, die in allen EU Staaten nicht eingehalten werden. Es laufen "Vertragsverletzungsverfahren", die bis zum Gerichtshof der Europäischen Union getragen werden könnten. Empfindlichen Geldstrafen drohen. Unsere geschäftsführende Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht wohl auch, dass der aktuelle Plan (eine Milliarde Euro für neue Busse in den Städten) nicht ausreicht. Außerdem sieht sie Fortschritt: Die Stickoxid-Belastung sei im letzten Jahr um fünf Prozent zurückgegangen. Nur noch 70 von 90 Städten reißen die Grenzwerte. "Die Autoindustrie ist in der Pflicht", sagte Barbara Hendricks. Bislang sei nur die Hälfte der Softwareupdates umgesetzt. Für technische Nachrüstungen an den Autos sei sie offen - auf Kosten der Hersteller.
Was haben wir hier zu erwarten? Fahrverbote wären ein schlimmes Eingeständnis. Ich kann noch nicht glauben, dass in unserem Autoland wirklich der Wille für eine Änderung da ist. Unsere Autolobby wird sich was einfallen lassen. Dieselfahrzeuge sind gerade recht billig zu haben. Unsere Industrie verschläft den Umbruch. Stromtankstellen und günstiger Stromer: Fehlanzeige! Welche Möglichkeiten haben wir Verbraucher?
Schade - zu den weiteren Erläuterungen von Barbara Henrdicks bei EU-Kommissar Vella heute am 12.2.2018 sagen die Medien noch nichts. Wie wäre es mal mit der Einführung von bezahlbarer Elektromobilität? Damit wären die Emissionen ruck zuck weit unterhalb der Grenzwerte.