Die Hoffnung auf Stromsparen bewahrheitet sich (oder auch nicht) beim Blick auf die technischen Daten. Jede funkgesteuerte Steckdose verbraucht selber immer Energie, auch wenn das eingesteckte Gerät nichts mehr verbraucht. Bei 4 Watt – unnötig – ein ganzes Jahr lang werden so 35 kWh verbraucht. Diese 10 Euro kann man in hochwertigere Technik investieren.

Der Smart-TV Fernseher soll vollständig vom Stromnetz getrennt werden, sowie er über das Netzwerk ein „absent (abwesend)“ Event versendet hat.
Die Funksteckdose wird dann eine Sekunde später ausgeschaltet. Die Funksteckdose verbraucht im ausgeschalteten Zustand etwa 0,5 Watt. Die hier verwendete Funksteckdose ist nicht vom Baumarkt.

Ohne das Trennen von der Stromversorgung „zieht“ der Fehrnseher ca 40 mA. Das entsrpicht einer Leistungsaufnahme im Stand-by von etwa 5 Watt. Hochgerechnet auf das Jahr werden so ca 40 kWh nicht verbraucht und so etwa 12 € eingespart. Die Lösung wurde hier mit der frei verfügbaren Heimautomatisierungssoftware „FHEM“ realisiert.

Wenn ein Fenster oder eine Tür in dem zu wärmenden Raum geöffnet wird, dann wird die Soll-Temperatur auf einen geringeren Wert eingestellt.
Die neue Vorgabe-Temperatur sowie die Zeitverzögerung der Temperaturänderung hängt von der Nutzungsart des Raumes ab.
Im Wohnzimmer soll durch einfaches Öffnen der Terrassentür nicht sofort die Temperatur heruntergeregelt werden sondern erst nach 10 Sekunden – dann hat man die Tür schon wieder hinter sich geschlossen.


Im Schlafzimmer soll die abgesenkte Temperatur sofort nach Öffnen des Fensters eingestellt werden. Auch soll die Temparatur einen sehr niederigen Wert haben (11 Grad), da ansonsten Nachts die Heizung unnötig anspringt. In der Grafik ist sichtbar, dass um 21:53 das Fenster geöffnet wurde und die Solltemperatur sofort auf 11 Grad springt und das Ventil vollständig schließt.

Funk-elektronische Heizungsregler sind in dem Wohnbereich über einen gemeinsamen Temperatursensor gekoppelt.
Die Soll-Temperatur erfolgt ebenso an alle Heizungsregler gemeinsam. So wird abhängig von dem Wochentag tagsüber eine Temperaturabsenkung auf 16,5 Grad vorgegeben.

Der Heizenergiebedarf (hier Gasticks – ein Tick je 0,01 m³) sinkt entsprechend. Die Häufigkeit der Einschaltvorgänge der Heizung wird ab 10:30 ebenso geringer.