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Hier finden Sie ausgewählte Audio- und Video-Schnipsel. Wir sind der Meinung, dass diese Form der Darstellung besonders ansprechend und informativ ist. Nehmen Sie sich ein paar Minuten und folgen Sie den professionellen und fachkundigen EE Informationen.

LinkBeschreibung
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-das-ende-der-energiewende-102.html

Video, ZDF Zoom, 27.2.2020:
Ohne mehr Windräder scheitert eine kostengünstige Energiewende in Deutschland. Warum stockt der Ausbau der klimafreundlichen Windkraft in Deutschland?
Johannes Lackmann - einer unser Referenten unserer 20 Jahr-Feier - ist Geschäftsführer der Firma Westfalenwind. Er kommt hier auch zu Wort und zeigt eine effiziente Lösung zum Artenschutz unserer Vögel. Das Forschungszentrum Jülich berechnet einen kostengünstigen Weg zur Energiewende in unserem Land. Dabei kommt Windenergie auf dem Meer und auf dem Land, Photovoltaik und Bio-Energie zum Einsatz. Das Forschungszentrum belegt, dass zukünftig Windstrom und Photovoltaik unschlagbar günstig sein werden. Der von unserem Wirtschaftminister Altmaier angestrebte Weg des Imports von 70% unseres Energiebedarfes in Form von grünem Wasserstoff ist um den Faktor 4 teurer und wird auch erst in einigen Jahrzenten denkbar, wenn in den bisherigen Öl- und Gas-Exportländern die Kapazitäten für die Wasserstofferzeugung aus Wind und Photovoltaik vorhanden sein werden.
Geteilter Link;
https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/windkraft-windenergie-im-gegenwind/1792440

Eingebettet:
Audio, Bayern2, radioWissen, 21.2.2020:
Windkraft - Windenergie im Gegenwind
Autor: Hellmuth Nordwig / Regie: Axel Wostry
Das Ziel ist ehrgeizig: 65 Prozent des Stroms in Deutschland sollen bis 2030 aus erneuerbaren Energien kommen. Die Windkraft ist dabei ein unverzichtbarer Baustein, sowohl an Land als auch auf See. Doch der Ausbau ist ins Stocken geraten: Von den jährlich etwa 1.500 nötigen Windrädern wurden im ersten Halbjahr 2019 gerade einmal 81 gebaut - so wenige waren es zuletzt im Jahr 1997. Die Interessenverbände kritisieren überlastete Genehmigungsbehörden und eine fehlende Koordination zwischen Bund und Ländern. Vor allem aber steht die Abstandsregelung in der Kritik, die in Bayern besonders streng ist, aber auch im Rest der Republik aus Sicht der Windkraft-Befürworter zu rigide: Standorte, die von besiedeltem Gebiet weiter entfernt sind als 1000 Meter, sind in Deutschland nicht mehr leicht zu finden. Dabei tut die Branche viel dafür, die Akzeptanz der Bevölkerung zu erhöhen: Schallschutzmaßnahmen sollen bewirken, dass man kaum noch mehr hört als den Wind selbst, und in Zeiten, in denen viele Vögel und Fledermäuse unterwegs sind, werden Windkraftanlagen abgeschaltet. Doch das hilft nicht viel: "Viele Menschen wollen trotzdem kein Windrad vor ihrer Haustür", berichtet ein besorgter Wissenschaftler.
Geteiler Link:
https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/wie-strom-speichern-die-grosse-zukunftsfrage/1792439

Eingebettet:
Audio, Bayern 2, radioWissen, 21.2.2020:
Wie Strom speichern? - Die große Zukunftsfrage
Autor: David Globig / Regie: Rainer Schaller
Wind und Sonne sind keine besonders zuverlässigen Energiequellen. Manchmal weht genau dann nur ein laues Lüftchen, wenn der Strombedarf besonders hoch ist. Oder umgekehrt: Die Windräder könnten dank Sturm auf Hochtouren laufen, doch niemand will in diesem Moment den Strom haben. Ganz ähnliche Probleme gibt es mit Photovoltaikanlagen. Die Schwankungen stellen auch das Stromnetz vor eine immer größere Herausforderung. Um eine vollständige Energiewende zu schaffen, brauchen wir deshalb Speicher für den regenerativ erzeugten Strom. Wer Solarzellen auf dem Dach hat, der kann damit Batterien aufladen und auch nachts Sonnenstrom nutzen. Im großen Maßstab wird die Sache allerdings kniffliger. So gibt es in Deutschland z.B. keine ausreichende Zahl von geeigneten Standorten für Pumpspeicherkraftwerke. Wissenschaftler und Ingenieure suchen darum nach Alternativen. Eine Möglichkeit: Druckluftspeicher, unterirdische Hohlräume etwa, in die mit überschüssigem Strom Luft gepumpt wird. Bei Bedarf lässt sich damit ein Generator antreiben. Überschuss-Strom ist aber auch in der Lage, Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen. Den Wasserstoff kann man z.B. für emissionsfreie Autos nutzen oder zu synthetischem Methan weiterverarbeiten. Dieses Methan ist so einfach